05 juni, 2006

47 kvindelige europæiske selvmordsbombere klar til at slå til

For et par dage siden kunne Ekstrabladet med Expressen som kilde berette om, at blandt andet danske kvindelige selvmordsbombere stod klar til at angribe VM-arangementerne i Tyskland, men der var få detaljer. Expressen selv angav det tyske Tagesspiegel som kilde. Til glæde for dem, der ikke kan tysk er her et kort referat - originalen fra Tagesspiegel følger senere:

Det tyske internet-sikkerhedsfirma Pan Amp AG faldt under sit arbejde over en tyrkisk-sproget islamistisk hjemmeside, der havde et privat chat-forum tilknyttet. Via dets diskussioner på tyrkisk, engelsk og tysk var det lykkedes at rekruttere op til 47 kvindelige selvmordsbombere. Af dem var to tredjedele bosiddende i Tyskland, mens resten befandt sig i Belgien og Danmark.

Som sådan let at affærdige som rygter, hvis ikke én af de 47 allerede havde sprængt sig i luften i Irak - Muriel Degauque, en belgisk konvertit, der detonerede sin bombe ved en vejspærring sidste efterår. Yderligere tre tyske kvinder, der var konverteret til islam (én fra Berlin og to fra Bayern) er nu ved at blive efterforsket af det tyske politi. En af dem, ved navn Sonja B., blev indlagt på et psykiatrisk hospital i to uger, da det kom frem at hun planlagde at sprænge sit 2-årige barn i luften sammen med sig selv. Mere på engelsk om de tre tyske selvmordsbombere her og her.

Men tilbage til de 47. Her er den tyske originalartikel fra Tagesspiegel:

Der Fall der drei deutschen Frauen, die als Selbstmordattentäterinnen in den Irak und nach Pakistan reisen wollten, scheint eine größere Dimension anzunehmen. Nach Informationen des Tagesspiegels sollten im Internet über eine türkischsprachige Homepage offenbar bis zu 47 Frauen islamischen Glaubens für Anschläge geworben werden. Etwa zwei Drittel der Frauen stammten aus Deutschland, die anderen kamen aus Belgien und Dänemark. Unter den zum Islam konvertierten Frauen befanden sich die drei, von denen jetzt die Rede ist: die Berlinerin Sonja B., die sich mit ihrem Kind vermutlich im Irak opfern wollte, und zwei Frauen aus Bayern. Kommuniziert wurde in einem nur für Eingeweihte zugänglichen Chatroom – auf Türkisch, Deutsch und Englisch. Dies hat das Hamburger Unternehmen Pan Amp AG recherchiert, das auf Internet-Sicherheit spezialisiert ist und Material über die Homepage an einen US-Geheimdienst weitergab. Unterdessen hat das Berliner Landeskriminalamt Ermittlungen gegen Sonja B. bestätigt.

In dem inzwischen geschlossenen Chatroom soll sich an der Agitation zu
Selbstmordattentaten auch die Belgierin Muriel Degauque beteiligt haben. Degauque gab dann auf grausige Weise ein Vorbild ab. Die 38-Jährige reiste im Herbst 2005 in den Irak und sprengte sich an einer Straßensperre in Baakuba in die Luft.

Das Thema deutsche Selbstmordattentäterinnen löste am Mittwoch bei mehreren
Sicherheitsbehörden intensive Recherchen aus. Die Gefahr, unauffällige deutsche Frauen könnten sich mit einem Sprengstoffgürtel am Leib bei der Fußball-Weltmeisterschaft unter die Massen von Fans mischen, gilt als absolutes Albtraumszenario. Hinzu kommt, dass Sonja B. Kontakte zur kurdisch-irakischen Terrorgruppe Ansar al Islam unterhielt. Die Gruppierung hat im Irak zahllose Anschläge verübt. Sonja B. hatte Verbindungen zu Mitgliedern von Ansar al Islam in Süddeutschland und Österreich, wie die Polizei herausfand.

Nach unbestätigten Informationen soll es in der Vergangenheit bei Ermittlungen zu den Hintermännern der Homepage, in deren Chatroom Frauen für Anschläge geworben worden sein sollen, zu Pannen gekommen sein. Laut Pan Amp ist einer der Drahtzieher der Türke Alptekin G. Der Mann ist Sicherheitsbehörden als mutmaßlicher Unterstützer von Ansar al Islam bekannt. Die Homepage, in der das türkische Wort „mucadele“ (Gegenwehr“) auftaucht, wurde außerdem über Server in Deutschland verbreitet.

Die Betreiber der Homepage verfügen offenbar auch über enge Verbindungen zu Al Qaida. Nach Recherchen von Pan Amp tauchte im Herbst 2005 auf der Homepage eine Filmbotschaft von Aiman al Sawahiri auf, des Stellvertreters von Osama bin Laden. Ein vom Tagesspiegel gesichtetes Bild aus dem Sawahiri-Film weist eine erstaunlich gute Qualität auf. Die spätere Ausstrahlung der Botschaft des Al-Qaida-Vizechefs durch den arabischen Fernsehsender Al Dschasira ist deutlich schlechter. Das bedeutet nach Recherchen von Pan Amp, dass Server in Deutschland Originalmaterial von Al Qaida zur Verfügung gestellt bekommen – bevor es dann als Videokopie weitergeleitet wird, beispielsweise zum Sender Al Dschasira. Sollte das stimmen, läge ein Indiz für eine direkte Verbindung von Al Qaida nach Deutschland vor. Die vom Tagesspiegel befragten Sicherheitsexperten lehnen Stellungnahmen ab – außer der, wie es einer formuliert: „Die ganze Sache ist extrem heiß.“

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